Diözesanweites Krisenhandy (im Akutfall):

Mobil: 01 60 / 90 14 28 00

 

E-Mail: krisenseelsorge-schule@ordinariat-muenchen.de

Sofort mailen:

krisenseelsorge-schule@ordinariat-muenchen.de

Das Krisentelefon ist während der Schulferien nicht besetzt!

Die Krisenseelsorge im Schulbereich (KiS) und das Krisentelephon sind ist Angebote des

Fachbereiches Schulpastoral und Ganztagsschule

der Erzdiözese München und Freising.


Ansprechpartner:

Martin Berwanger

Martin Berwanger

Für Buchungen oder Anfragen wenden Sie sich bitte an das Schulpastorale Zentrum Traunstein

Tel: 0861 / 2090305

oder direkt an Martin Berwanger

E-Mail:
martinberwanger@schulpastorales-zentrum-traunstein.de


Fortbildung in Krisenpädagogik (Drejähriger Kurs)

Träger der Fortbildung:

Schulpastorales Zentrum Traunstein und das
Schüler- & Studentenzentrum Rosenheim

Veranstaltungsorte:

Schüler- & Studentenzentrum Rosenheim (Pettenkoferstr. 9) oder
Bildungshaus St. Rupert Traunstein (Rupprechtstr. 6)

Kursbegleitung:

Martin Berwanger (Krisenseelsorger im Schulbereich/KiS, Mitarbeiter im Schulpastoralen Zentrum Traunstein) und
Werner Kassler (Krisenseelsorger im Schulbereich/ KiS)

Die laufenden Fortbildungen und deren Termine entnehmen Sie bitte dem aktuellen Fortbildungsprogramm



TRAUMAPÄDAGOGIK


Fortbildung Ressourcenorientierter Fachberater/in ‐ Psychotraumatologie
sowie Traumafachberater/in für Kinder und Jugendliche


Der Kurs läuft zur Zeit. Ein Einstieg in den laufenden Kurs ist leider nicht möglich.

Informationen zu einem eventuellen Folgekurs finden Sie in unserem neuen Fortbildungsprogramm, das im Sommer 2015 erscheint.

Diese Fortbildung bietet die Möglichkeit spezifische Kompetenzen zu erwerben, um in Ihrem eigenen Berufsfeld traumatisierte Menschen professionell zu beraten und zu begleiten.

Neben Grundlagenkenntnissen in Neuropsychologie und Stressverarbeitung, werden praxisnah hilfreiche Möglichkeiten der Gesprächsführung und bewährte Interventionen vermittelt und erprobt. Neben dem Wissenserwerb stellt die konkrete Anwendung des Gelernten unter Supervision den zweiten Schwerpunkt der Fortbildung dar.

Die Fortbildung ist anerkannt von der Deutschsprachigen Gesellschaft für Psychotraumatologie (DeGPT) und der Bundesarbeitsgemeinschaft Traumapädagogik (BAG). Neben dieser Zertifizierung erhalten die TeilnehmerInnen das Zertifikat „Spezielle Traumafachberatung Kinder und Jugendliche“ des THZM.

Für eine Zertifizierung sind neben den Modulen 1‐4 und 6‐7, zwei Tage mit Supervision eigener Beratungsfälle (2 x 8UE) und ein Tag mit einer abschließenden schriftlichen und mündlichen Darstellung der „Anwendung der gelernten Inhalte im eigenen Berufsumfeld“ notwendig (vertiefender Teil 56 UE, insgesamt 120 UE).

Erlebnisaktivierende Vermittlungsmethoden und Selbsterfahrungsanteile sind Bestandteil der Fortbildung. Diese Fortbildung ist kein Selbsterfahrungskurs und keine Ausbildung in Therapie von Traumafolgestörungen.

Eigene psychische Stabilität wird vorausgesetzt.

Zeiten: jeweils 9.00 ‐ 16.30 Uhr
Ort: Schüler‐ & Studentenzentrum
Pettenkoferstr. 9
83022 Rosenheim
fon 08031 389 38 0
fax 08031 389 38 20

Leitung: Martin Berwanger

Referenten: Gabriele Heyers, Gerhard Wolfrum,
Maria Heller, Tita Kern,
Barbara Gollwitzer, Simon Finkeldei,
Hubert Gallenberger

Teilnehmerzahl: 18

Kosten: 1275 € in zwei Teilraten

Kaffee/Tee und Kursmaterial incl.

Informationen:
Schüler‐ & Studentenzentrum Rosenheim

Zielgruppe: KrisenpädagogInnen, SchulpsychologInnen, BeratungslehrerInnen, SchulsozialarbeiterInnen, SozialpädagogInnen, ErzieherInnen, (Jugend‐)SeelsorgerInnen, PsychologInnen, PädagogInnen.

Träger der Fortbildung:
Schulpastoral im Schüler‐ & Studentenzentrum Rosenheim in Kooperation mit dem THZ München


Informationsblatt zum Kurs

nach oben


Modul 1

Trauma, Traumatisierung

Kennenlernen, Erwartungsklärung ‐ Was ist ein Trauma? Geschichte und Definition ‐ Was passiert bei Traumatisierung? Stressverarbeitung, Theorie der strukturellen Dissoziation ‐ Wie erkenne ich dissoziative Symptome? Dissoziative Symptome und Komorbiditäten ‐ Was tun? Kurzer Überblick zu Reorientierung und Stärkung von Ressourcen ‐ Was ist meine Aufgabe als BeraterIn? Unterschiede zwischen Beratung und Therapie.

nach oben

Modul 2

Traumafolgestörungen, Reorientierung

Wie kann ich Traumafolgestörungen verstehen? Grundlagen in Neuroanatomie und Hirnphysiologie ‐ Heilt das „Trauma mit der Zeit? Rolle der Gedächtnissysteme bei der Speicherung und der Traumaverarbeitung ‐ Trauma als Verlaufsmodell ‐ Was kann stabilisieren? Überblick über verschiedene Stabilisierungstechniken ‐ Was bringen die KlientInnen mit? Ressourcenorientiertes Arbeiten ‐ Was tun in krisenhaften Momenten? Methoden zur Reorientierung und zum Dissoziationsstop ‐ Wie lassen sich innere Bilder nutzen? Imaginativ‐hypnotherapeutische Verfahren ‐ Wie kommen die KlientInnen ins hier und jetzt? Achtsamkeitsübungen ‐ Zwischenbilanz.

nach oben

Modul 3

Kinder, Selbstfürsorgemöglichkeiten

Warum Kinder „anders“ sind? Besonderheiten kindlicher Belastung und Traumatisierung ‐ Hilflose Kinder ‐ Hilflose Eltern? Ansätze effektiver Angehörigen‐ und Elternarbeit ‐ Was heißt das praktisch? Bewährte Methoden zur Stabilisierung und Ressourcenorientierung ‐ Und was soll ich jetzt den anderen sagen? Arbeit mit nachgelagerten Systemen ‐ Verändert mich die Arbeit mit traumatisierten Menschen? Sekundäre Traumatisierung, Erschöpfungssyndrom und Burnout ‐ Was bringe ich mit? Eigene Ansprüche und Grenzen, schwierige Gegenübertragungsgefühle, blinde Flecken und eigene Traumatisierungen ‐ Wie kann ich mich schützen? Selbstfürsorgemöglichkeiten, persönliche Ressourcen und Resilienz, ein pracht‐volles Privatleben.

nach oben

Modul 4

Traumaverarbeitung, akute und chronische Lebensbelastungen

„Die haben alle einen Schock!“ Aktuelle Konzepte akuter Belastung und Traumatisierung ‐ „Danach war alles anders.“ Traumaverarbeitung und Einflussmöglichkeiten im Zeitverlauf‐ „… um den mache ich mir wirklich Sorgen.“ Möglichkeiten früher Risikoeinschätzung und Screening ‐ Was heißt das praktisch? Praktische Ansätze und Gefahren früher Intervention und Weichenstellung ‐ „Ach sie haben keine Alpträume?“ Ausprägung akuter oder chronifizierter Lebensbelastungen jenseits der PTBS ‐ Trauer ‐ Trauma? Abgrenzung und Grundlagen von Trauerverläufen/komplizierte Trauer ‐ „… das kann ich keinem sagen...“ Hilfreiche Interventionen bei Schuld und Scham ‐ Auswertung Grundmodul.

nach oben

Modul 5

Spiritualität und Trauma

Haben gläubige Menschen größere Chancen mit einer traumatischen Erfahrung fertig zu werden? Traumaverarbeitung bei spiritueller Grundhaltung ‐ Haben Menschen, die eine tragende spirituelle Entwicklung hinter sich haben, es leichter eine traumatische Erfahrung zu verarbeiten? ‐ Meditation und Achtsamkeit auf dem Weg zur Heilung Helfen spirituelle Übungswege nur den Gläubigen oder auch den Heiden?

nach oben

Modul 6

Trauma und Familie

„Das versteht er doch noch gar nicht“ ‐ tut er doch! Entwicklung, Trauma, Intervention ‐ „Von Metaphern und Bildern.“ Psychoedukation als wirkungsvolle Intervention ‐ „Bunte Steinchen, Linienlaufen, Sonnentagebücher.“ Distanzierung, Stabilisierung und Ressourcenaktivierung nicht nur für Kinder ‐ „Damit alle am gleichen Strang ziehen.“ Beratung von persönlichen und professionellen Bezugspersonen.

nach oben

Modul 7

Trauma und Bindung

Das unsichtbare Band. Bindung im Kontext traumatischer Lebenserfahrungen ‐ Das Eisen schmieden solange es kalt ist. Grundlegende Strategien im Umgang mit früher und komplexer Traumatisierung ‐ Und wenn es brennt? Krisenintervention, Coregulation und eigene Erdung ‐ „Es war einmal …“ Die Arbeit mit heilsamen und nährenden Narrativen.

Informationsblatt zum Kurs

nach oben


nach oben